VMF-Mitglieder bestätigen Vorstandsteam

Qualitätsoffensive wird fortgesetzt / Velte seit 2003 im Amt / Daimler-Chef Zetsche gratuliert

VMF-Mitglieder bestätigen Vorstandsteam

Bad Homburg, Juni 2014. Der Vorstand des Verbands der markenunabhängigen Fuhrparkmanagementgesellschaften wurde geschlossen im Amt bestätigt. Michael Velte (Deutsche Leasing Fleet) wurde als Vorstandsvorsitzender wiedergewählt, Karsten Rösel von ALD Automotive zeichnet wieder als stellvertretender Vorstandsvorsitzender und Dieter Jacobs (LeasePlan Deutschland) als Vorstandsmitglied. Die Amtszeit beträgt drei Jahre.

Der Vorstand wurde für seine Erfolge gewürdigt und damit beauftragt, den eingeschlagenen Kurs fortführen. “Wir haben bereits viel bewegt, und wir werden uns weiter mit Nachdruck um Qualitätsinitiativen für die Branche, für faire, transparente Standards einsetzen”, sagt Michael Velte, der bereits seit 2003 an der Spitze des Verbandes steht. In seiner Amtszeit hat sich der VMF als Kompetenzzentrum für Fuhrparkmanagement einen Namen gemacht. Den jüngsten Branchenstandard “VMF Service Plus” – den automatisierten, voll elektronisch abgewickelten Managementprozess für Wartung & Inspektion – setzen bereits über 1.000 Werkstattpartner ein.

Im Dialog mit den Herstellern
Zu Gast bei der Verbandstagung des VMF war Dr. Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG. In Form von zehn Thesen zeichnete Zetsche ein insgesamt positives Bild der Automobilbranche: Die weltweite Wachstumsperspektive stimme und gerade die deutschen Hersteller seien hervorragend aufgestellt. Detailliert ging Zetsche auf die Chancen und Möglichkeiten des autonomen Fahrens ein. Darüber hinaus warb der Daimler-Chef für die Zusammenarbeit mit seinem Hause. In der bisher schon guten Zusammenarbeit mit herstellerunabhängigen Fuhrparkmanagementgesellschaften könne er sich eine weitere Intensivierung vorstellen: “Wir sind daran interessiert, gemeinsam mit Ihnen die Chancen im deutschen Markt zu nutzen”, so Zetsche. Dabei gehe es nicht in erster Linie um den niedrigsten Preis. “Bei Mercedes-Benz setzen wir darauf, dass Qualität, Technik und Design unserer Produkte die Kunden überzeugen”, sagte Zetsche.

Der VMF und seine Mitglieder kämpfen seit Jahren gegen Rabattschlachten, die sich negativ auf die Wertstabilität der Fahrzeuge und die Liquidität des Autohandels auswirken. “Realistische Kalkulationen und angemessene, nachvollziehbare Preise garantieren eine Qualität, die allen Marktteilnehmern zu Gute kommt”, so Velte.
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Der VMF, der Verband der markenunabhängigen Fuhrparkmanagementgesellschaften, fokussiert sich auf Qualitäts- und Zukunftssicherung. Er versteht sich als Kompetenzzentrum für Fuhrparkmanagement. Ihm gehören sieben herstellerunabhängige Flottenleasinggesellschaften mit hoher Marktbedeutung und langjähriger Erfahrung an. Mit ihrer gemeinsamen Arbeit setzen sie Branchenstandards, um dem Flottenbetreiber Sicherheit und Transparenz beim Management seines Fuhrparks zu bieten. Der neueste Branchenstandard ist “VMF Service Plus – der automatisierte Prozess für Wartung & Inspektion.”

Weitere verifizierte Informationen zu allen Fragen des Flottenleasing, Fuhrparkmanagement und zum Markt finden Sie unter www.vmf-fuhrparkmanagement.de.

VMF – Verband markenunabhängiger Fuhrparkmanagementgesellschaften e. V.
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Quelle: pr-gateway.de

Intransparenz und Inkompetenz im Kfz-Steuer-Inkasso-Verfahren

Der Bundesverband Fuhrparkmanagement e. V. (BVF) hatte bereits im Februar vor einem Verwaltungschaos gewarnt im Zuge der Umstellung des Kfz-Steuer-Einzugs durch den Zoll. Vor allem in Nordrhein-Westfalen gibt es massive Schwierigkeiten in der Umsetzung der Reform. Aber auch andere Zollbehörden sind mit der Arbeit und der Vielzahl der Anfragen seitens der Bürger überlastet. “Bevor eine derart gravierende Umstellung erfolgt, sollten die Rahmenbedingungen wie geschultes und ausreichendes Personal sowie die Kompatibilität der IT-Systeme gewährleistet sein.”, sagt Axel Schäfer, Geschäftsführer des Bundesverbands Fuhrparkmanagement. “Mit dem aktuellen Stand des Verfahrens ist weder eine Vergünstigung noch eine Vereinfachung für Unternehmen mit Fuhrparks zu erwarten.” Ob das System bis Anfang Juli läuft, bleibt weiter fraglich.

Es fehlt immer noch an Transparenz und grundlegenden Informationen für das Verfahren. Das zeigt, dass eine Abstimmung mit entsprechenden Verbänden und Interessensgruppe mögliche Probleme unerlässlich ist. “So ließen sich viele Probleme im Vorfeld klären”, zeigt Schäfer auf. Allein im Großraum Kassel sollen daher 300.000 Anrufe von Bürgern beim Zoll eingegangen sein, die Fragen zu der Neuregelung hatten. Julian Würtenberger, Leiter der Zollabteilung beim Bundesfinanzministerium, bestätigte im Rahmen einer Sitzung des Bundesvorstands der Deutschen Zoll- und Finanzgewerkschaft (BDZ) Ende April, dass keiner mit dieser “Dimension des Bürgerkontakts” gerechnet habe. Zunächst gelte es dieses “Massenphänomen” zu beseitigen. Würtenberger schätzt den Zeitraum hierfür auf ein Jahr. “Wir fordern umgehende Nachbesserungen und Vereinfachungen des Verfahrens sowie eindeutige Übergangsfristen für gewerbliche Fuhrparks”, bekräftigt Marc-Oliver Prinzing, Vorstandsvorsitzender des BVF.

Auch der BDZ-Bundesvorsitzende Dieter Dewes sagte, dass “dieses Hin und Her keinem Beschäftigten zu vermitteln” sei und dass die Politik nicht neue Probleme schaffen solle, solange die alten noch nicht gelöst seien. Zudem soll die Kfz-Steuer laut Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt bis 2016 weiter umgebaut werden, um sie danach ähnlich wie die einzuführende Pkw-Maut zu erheben. In diesem Zuge sei es schwer ausreichend Personal zur Verfügung zu stellen, dass zudem auch noch ausreichend geschult sein müsse, so der BDZ-Bundesvorsitzende. Es sei nicht davon auszugehen, dass die Kfz-Festsetzungsstellen beim Zoll rechtzeitig zusätzliches qualifiziertes Personal erhielten, so Dewes.

Inkompatible Software

Vor allem in Nordrhein-Westfalen, dem bevölkerungsstärksten Bundesland, passen die IT-Systeme der Finanzbehörden nicht mit denen der Zollbehörden zusammen, berichtet DerWesten online. “Ein Mitglied aus Baden-Württemberg hat eine Lastschrift für ein längst abgemeldetes Auto erhalten und musste eine Rücklastschrift veranlassen”, berichtet Schäfer. “Der Einzug für das neue Auto kam schneller als der Stopp für das alte Fahrzeug.” Vor solchen zeitlichen Defiziten hatte der BVF bereits vor Monaten gewarnt. Erwarten die betroffenen Fuhrparks Steuererstattungen, können empfindliche Wartezeiten und Budgetdefizite entstehen. “Nutzen Sie schnellstmöglich die entsprechenden Beschwerdewege”, empfiehlt Schäfer.

Der Bundesverband Fuhrparkmanagement wurde im Oktober 2010 als Initiative von Fuhrparkverantwortlichen gegründet. Er vertritt die Interessen seiner Mitglieder, die Fuhrparks zwischen 5 und über 20.000 Fahrzeugen betreiben. Mitglieder sind unter anderem Unternehmen wie Axel Springer Services & Immobilien GmbH, Bankhaus B. Metzler seel. Sohn & Co. KGaA, KPMG AG, CANCOM IT, KAEFER Isoliertechnik, FC Gelsenkirchen-Schalke 04 e. V., Sparkassen-Einkaufsgesellschaft mbH oder Stadtwerke Heidelberg Netze GmbH.

Vorstandsmitglieder des Verbandes sind Marc-Oliver Prinzing (Vorsitzender), Bernd Kullmann (Fuhrparkleiter Ideal Versicherung), Guido Krings (Fuhrparkleiter Unify) und Dieter Grün (Fuhrparkleiter Stadtwerke Heidelberg Netze). Geschäftsführer des Verbandes ist Axel Schäfer. Der Sitz des Verbandes und der Geschäftsstelle ist Mannheim.

Bundesverband Fuhrparkmanagement
Axel Schäfer
Augustaanlage 57
68165 Mannheim
0621-76 21 63 53
presse@fuhrparkverband.de
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Quelle: pr-gateway.de

audiconale 2014 in Düsseldorf: Konferenz zu Audit, Risk und Compliance

Vom 15.-16.09.2014 findet die audiconale im Maritim Hotel in Düsseldorf statt. Mehr als 40 Vorträge bietet die Fachkonferenz für Audit, Risk und Compliance. Im Fokus sind u. a. die Vorbereitung auf die ISA-Einführung, Datenanalyse in der Betriebs- und Zollprüfung sowie Entwicklungen in der kommunalen Prüfung.

audiconale 2014 in Düsseldorf: Konferenz zu Audit, Risk und Compliance

Düsseldorf, 17.06.2014. Die audiconale 2014 präsentiert neue Trends und umfassendes fachliches Know-how für die tägliche Praxis von Revisoren, Wirtschaftsprüfern, Compliance-, Risiko- und Finanzmanagern sowie kommunalen Prüfern. In Vortragsreihen zu aktuellen Themenschwerpunkten berichten Experten über Herausforderungen ihrer Spezialgebiete. Sie geben konkrete Best-Practice-Beispiele und stellen passende Software-Lösungen für ihre Aufgabenfelder vor.

audiconale-Vortragsreihen zu neuen Trends
Die Fachvorträge zu den Themenschwerpunkten bauen inhaltlich aufeinander auf und geben den Teilnehmern die Möglichkeit, sich über Trends und Entwicklungen zu informieren. Begleitet werden die Vortragsreihen von hochkarätigen Moderatoren.

Die Vortragsreihen im Überblick:

– Prüfung des Internen Kontrollsystems in der Abschlussprüfung
– Herausforderungen beim Einsatz von Datenanalyse in der Abschlussprüfung
– Einführung von AuditTemplate in der Kanzlei
– Aktueller Stand der E-Bilanz
– Analysen und Reports aus stillgelegten ERP-Systemen
– Digitale Betriebsprüfung
– Datenanalyse in der Zoll- und Außenwirtschaft
– Continuous Controls Monitoring – effektive Überwachung der Qualität von Internen Kontrollsystemen (IKS)
– Kommunale Jahresabschlussprüfung
– Datenanalyse im kommunalen Bereich
– Kommunales Finanzmanagement

Weitere Informationen zu den Vorträgen finden Sie unter www.audiconale.de.

Praxiswissen im Speed-Dating und Abendevent
Ganz neu auf der audiconale 2014 ist die Vortragsreihe “IDEA Speed-Dating”: In prägnanten Vorträgen à 15 Minuten verraten Anwender ihre Tipps und Tricks im Umgang mit der Datenanalyse-Lösung. “Das IDEA Speed-Dating ist Praxis hochdosiert. Wir freuen uns auf interessante Einblicke und sind gespannt auf die Resonanz unseres Fachpublikums”, sagt Axel Zimmermann, Geschäftsführer der Audicon GmbH. Ein beliebtes Service-Angebot auf der audiconale ist auch die Praxis-Area. Hier stehen den Besuchern während der gesamten Veranstaltung Audicon Berater für ihre fachlichen Fragen zur Verfügung.

Am Abend des ersten Konferenztags lädt Audicon zu einem exklusiven Event ein – und möchte auch einen besonderen Anlass mit seinen Gästen feiern: das 20-jährige Firmenjubiläum. Die Konferenz-Teilnehmer erwartet auf der “MS Rheinfantasie” ein attraktives Programm mit Live-Musik und feurigem Spektakel.

Weitere Informationen und Anmeldung
Unter www.audiconale.de gibt es weitere Informationen zum Programm der Fachkonferenz sowie die Möglichkeit zur Online-Anmeldung.
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Die Audicon GmbH ist der führende Anbieter von Software-Lösungen, methodischem und fachlichem Know-how sowie Dienstleistungen rund um Audit, Risk und Compliance. Die Lösungen richten sich an Wirtschaftsprüfer und Steuerberater, Compliance- und Risiko-Manager sowie Revisoren und Rechnungsprüfer/Kämmerer. 23 der 25 in den Lünendonk®-Listen 2012 genannten führenden Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaften in Deutschland nutzen die Software-Lösungen des Unternehmens, ebenso 90 der 120 umsatzstärksten deutschen Firmen. Im Bereich der kommunalen Prüfung unterstützt Audicon zahlreiche Prüfer und Kämmerer bei der Umstellung auf die Prüfung doppischer Jahresabschlüsse. Zu den Kunden von Audicon zählen zudem rund 14.000 Steuerprüfer der Finanzverwaltung. Sie verwenden IDEA und AIS TaxAudit Professional, seit 2002 offizielle Prüfsoftware der Finanzverwaltung, täglich bei der digitalen Betriebsprüfung. Im Ausland kommt die Software des Unternehmens ebenfalls zum Einsatz: Auch die vier weltgrößten Wirtschaftsprüfungsgesellschaften vertrauen auf Audicon Software. Die Audicon GmbH unterhält Standorte in Düsseldorf, Stuttgart und Cluj (Rumänien).

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Quelle: pr-gateway.de

"Eine Fahrt auf einer Wasserrutsche ist symbolischer Geburtsakt"

Über den Boom der Erlebnisbäder. Ein Gespräch mit dem Freiburger Soziologen Sacha Szabo, der über Wasserrutschen geforscht hat.

"Eine Fahrt auf einer Wasserrutsche ist symbolischer Geburtsakt"

Bald ist Sommerzeit und Schwimmbadsaison. Immer mehr Bäder locken mit riesigen Wasserbahnen und übertreffen sich. Mal geht es fast senkrecht in die Tiefe, mal mit Booten durch riesige Bahnen, oder sogar Loopings gibt es. Wir sprachen mit dem Freiburger Soziologen Sacha Szabo vom Institut für Theoriekultur, der einen Aufsatz über dieses Phänomen veröffentlichte und wissen muss, warum diese Anlagen so gefragt sind.

Warum sind Wasserrutschen auf einmal so beliebt?
Sacha Szabo: Dies hat mit einem veränderten Angebot der Schwimmbäder zu tun. Wenn man die öffentlichen Schwimmbäder, die in den siebziger und achtziger Jahren populär waren betrachtet, dann hatten diese rechteckige Becken einen Sprungturm und vielleicht eine Rutsche im Kinderbecken. Sie waren vor allem auf Funktionalität angelegt. Wirklich schön waren nur manche. Wir bemerken nun seit den neunziger Jahren eine zunehmende Erlebnissuche in den unterschiedlichsten Bereichen. Erlebnisgastronomie, Erlebnisreise, ja sogar Erlebnispädagogik. Gerhard Schulz fasste dies unter dem Phänomen der Erlebnisgesellschaft zusammen. Menschen suchen in Abgrenzung zu ihrem Alltag ein außeralltägliches Erlebnis. Dies ist auch ein Grund, dass ein Markt für Erlebnisbäder entstand.

Lassen Sie uns über Wasserrutschen sprechen, warum sind Rutschen so beliebt?
Sacha Szabo: Rutschen hat etwas mit dem kindlichen Spiel zu tun. Es ist auch ein unnützes Tun, es bringt nichts ein, außer Spaß. Damit hebt sich diese Tätigkeit von unserem normalen, auf Nutzen angelegtes, Handeln ab. Das Rutschen ist zudem auch ein außeralltägliches Erlebnis. Wenn man rutscht, dann vergisst man für einen kurzen Moment den Alltag.

Das müssen Sie bitte erklären.
Sacha Szabo: Der Mensch ist als eines der wenigen Wesen mit einem Bewusstsein ausgestattet. Er kann sich reflektieren. Dies führt aber auch dazu, dass er um seine Verletzlichkeit, um Krankheiten und natürlich um seine Sterblichkeit weiß. Diese Gedanken sind bedrückend, dazu kommen häufig noch alltägliche Sorgen. Geld, Familie, Job. Der Mensch sucht nun Situationen auf, in denen er diese Sorgen vergessen kann und dafür gibt es innerhalb der menschlichen Kultur auch dafür vorgesehen Orte und auch Techniken. Ein Beispiel sind etwa die riesigen Maschinen auf den Jahrmärkten, Karussells und Achterbahnen. Und es klingt paradox, aber in dem Moment in dem ein Fahrgast vor Angst beinahe in die Hose macht, vergisst er seine Sterblichkeit, auf jeden fall vergisst er seine alltäglichen Sorgen. Diese Aufwertung des Moments über das Medium Körper findet auch in den Wasserrutschen statt. Der Mensch wird in einen Zustand versetzt, in dem er sich ganz der Fahrt hingibt und an nichts anderes denken kann. Das ist es, was so Spaß macht.

Da spielen aber auch Hormone eine Rolle.
Sacha Szabo: Ja, natürlich werden auch Hormone ausgeschüttet. Gerne spricht man ja von den Glückshormonen wie Endorphin, Serotonin und ähnlichen. Diese scheinen ein angenehmes Gefühl hervorzurufen. Wobei der Stoffwechsel weitaus komplexer ist und es erklärt eben nicht warum man riesige Anlagen baut, wo man diesen Kick auch bekommen könnte wenn man mit geschlossenen Augen über eine Autobahn läuft. Ich denke es hat mehr mit einer Erlebnisgegenwart zu tun, die als entlastend wahrgenommen wird. Und wenn dieses Setting stimmt, dann kommen auch die Hormone ins Spiel. Aber sie sind nicht der Grund weswegen man solche Tätigkeiten unternimmt.

Die Anlagen werden immer spektakulärer.
Sacha Szabo: Natürlich stehen die verschiedenen Betreiber untereinander in Konkurrenz und jeder versucht mit einer besonderen Attraktion den Mitbewerber auszustechen. Dabei gibt es zwei Grundformen der Rutschen. Einmal welche die hohe Geschwindigkeiten versprechen und andere die eine aufregende Fahrt ermöglichen. Bei den ersten geht es fast senkrecht hinab. Im Siam-Park auf Teneriffa führt die Strecke sogar in einer geschlossenen Röhre durch ein Haifischbecken. Dann gibt es auch die Rutschen mit vielen Kurven, mit geschlossenen Röhren. Dann mit offenen oder transparenten Bereichen, hier wird eher der Orientierungssinn verwirrt.

Ist so eine Fahrt nicht auch eine Mutprobe?
Sacha Szabo: Ja, ganz eindeutig. Eine Mutprobe hat ja nicht nur damit zu tun, etwas Gefährliches zu tun, sondern sie besteht aus viel mehr. Es gibt eine Vorbereitungsphase, ich gehe den Turm zur Bahn hinauf und stelle mich an. Dann gibt es die eigentliche Fahrt und dann das Ankommen im Wasserbecken. Diese Choreographie zeigt, wie man eine neue Phase im Leben betreten kann. Man bereitet sich vor, zieht sein Ding durch und hat die Aufgabe gemeistert. Dies ist im Übrigen auch ein Grund, weswegen die Anlagen immer spektakulärer werden. Nach ein paar Fahrten ist der Fahrgast kompetent und es stellt keine Überwindung mehr dar, also sucht er eine neue Herausforderung.

Was ist mit den vielen Wettbewerben?
Sacha Szabo: Nun, heutzutage wird alles gerne unter einem agonistischen, unter einem Wettbewerbs-Aspekt betrachtet. Ich finde es viel spannender, wenn man einmal eine Wasserrutsche symbolisch betrachtet. Man ist in einer Röhre, gleitet durch diese Röhre ans Tageslicht und landet in einem Wasserbecken. Es ist eine Art zur Welt kommen. Natürlich kann man dies auch psychoanalytisch deuten. Aber die Deutung bleibt die gleiche. Es ist eine Art symbolischer Geburtsakt.
Herr Szabo, vielen Dank für das Gespräch.

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