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P3 Connected Car Experience Days 2017 in Berlin

Einzigartiges Event ermöglicht erstmals das Erleben der User Experience von Connected Services in aktuellen Fahrzeugen im direkten Vergleich.

P3 Connected Car Experience Days 2017 in Berlin

Vom 24. bis 27. Oktober finden zum ersten Mal die P3 Connected Car Experience Days 2017 in der Classic Remise in Berlin statt. Das Branchen-Event richtet sich an Hersteller und Zulieferer der Automobilindustrie. Im Fokus steht das Erleben von Connected Services im Fahrzeug durch Anforderer, Umsetzer und Entscheider in den jeweiligen Organisationen. Veranstalter ist P3, international führender Anbieter von Beratungs-, Ingenieur- und Testing-Dienstleistungen sowie Experte im Bereich Connected Mobility.

Die Teilnehmer erfahren Service-Highlights aus Bereichen wie Office und Infotainment, Navigation, Safety und Remote Control im Fahrzeug live und aus Kundensicht. Die so gewonnenen Insights helfen Herstellern und Zulieferern, die User Experience ihres Dienste-Portfolios weiter zu entwickeln und zu verbessern.

Tino Müller, Leiter des P3 Kompetenzcenters Connected Mobility, sagt: “Firmen wie Apple haben vorgemacht, wie man Kunden begeistert. In der Auto-Branche geht es nicht mehr um die Anzahl von Sonderausstattungen. Digitale Services müssen nahtlos funktionieren und genau auf die Nutzer ausgerichtet sein. Dies analysieren wir seit Jahren in Tests und Benchmarks, leiten Handlungsempfehlungen ab und bauen nutzerzentrische Service-Prototypen.”

Für das Live-Testing stehen 10 Lead-Fahrzeuge von Mercedes Benz, Audi, Ford, BMW, Land Rover, Tesla, Opel, Volvo, Porsche und VW mit voller Konnektivitätsausstattung zur Verfügung. Alle gängigen Peripheriegeräte wie die Apple Watch, Amazon Echo Dot oder Flic Button werden für das Testing bereitgestellt. P3-Experten begleiten das Live-Testing und zeigen auf, welche Umsetzungsbeispiele besonders positive Resonanz beim Endkunden erzeugen. Auf Basis der von P3 entwickelten Methodik zur Bewertung der User-Experience von Connected Services im Fahrzeug wird ein Gewinner in den verschiedenen Dienstekategorien gekürt.

Vom 24. bis 26. Oktober 2017 können Unternehmen exklusive Slots buchen. OEMs haben die Möglichkeit, den Fokus des Live-Testing auf ihre individuellen Bedürfnisse zuzuschneiden. Sie erhalten die Recherche- und Testing-Ergebnisse sowie Handlungsempfehlungen als Handout. Ein derartiger Vergleich von Connected Services ist einzigartig und geht weit über das im Markt übliche Testen einzelner Fahrzeuge des Wettbewerbers hinaus.

Der 27.10.17 ist ein “Open Day”, an dem die Fahrzeuge ohne einen festen Termin frei getestet werden können. Auch hierbei stehen die P3-Experten zur Verfügung.

Tickets und weitere Informationen können direkt von P3 bezogen werden: Tino Müller, +49 151 571 33 508, Tino.Mueller@p3-group.com.

P3 ( www.p3-group.com) ist ein führender, international tätiger Anbieter von Beratungs-, Ingenieur- und Testing-Dienstleistungen. Mehr als 3.000 P3 Mitarbeiter weltweit arbeiten daran, neue innovative Lösungen für die komplexen technischen Herausforderungen der heutigen Zeit zu entwickeln und zu implementieren. Das Unternehmen erwirtschaftet Umsatzerlöse von mehr als 300 Millionen Euro. P3 bietet seinen Kunden aus den Bereichen Luft- und Raumfahrt, Automobil, Energie und Telekommunikation ein breites Portfolio an Dienstleistungen und proprietären Anwendungen – so unterstützt P3 den Erfolg aller Kunden von der Innovation bis zur Implementation. Im Bereich Automotive berät P3 hinsichtlich digitaler Prozesse, Strategien und neuer Technologien und implementiert und testet komplette Elektroniksysteme und digitale Dienste. P3 ist Partner global agierender Autohersteller in Europa, USA, Mexiko, Australien und Asien.

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Mietminderung – in welcher Höhe kann man die Miete mindern?

Ein Beitrag von Alexander Bredereck, Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht, Berlin, und Maximilian Renger, wissenschaftlicher Mitarbeiter.

Mietminderung - in welcher Höhe kann man die Miete mindern?

Höhe der Mietminderung meist unklar

Weist die Mietsache, also z. B. die Wohnung, einen Mangel auf, ist der Mieter zur Minderung der Miete berechtigt. Die zentrale Frage für Mieter ist hierbei, in welcher Höhe sie denn eigentlich mindern dürfen. Im Gesetz finden sich dazu nur sehr vage Anhaltspunkte. Demnach ist für die Höhe der Mietminderung das Ausmaß der Beeinträchtigung der Gebrauchstauglichkeit der Mietsache maßgeblich. Es finden sich aber keine Vorschriften dazu, bei welcher Art von Mangel der Mieter in welcher Höhe zur Minderung berechtigt ist.

Höhe der Minderung durch Schätzung des Gerichts

Das hat zur Folge, dass letztlich das entsprechende Gericht die Höhe der angemessenen Mietminderung bestimmt, wenn sich Vermieter und Mieter nicht zuvor einigen können. Das Gericht arbeitet dabei dann mit einer Schätzung. Da liegt für die Parteien also letztlich das Problem, denn es lässt sich kaum vorhersagen, wie genau eine solche Schätzung im Einzelfall ausfällt.

Anhaltspunkte für eine Schätzung

Eine Schätzung in diesem Zusammenhang kann sich an verschiedenen Kriterien orientieren. Zum einen kann man natürlich auf die betroffene Fläche abstellen. Betrifft der Mangel einen klar abgrenzbaren Bereich der Wohnung, z. B. die Hälfte, kann die Minderung schon einmal nicht über 50 % betragen. Dann ist weiter zu prüfen, wie intensiv die Gebrauchsbeeinträchtigung letztlich wirklich ist. Auch in diesem Zusammenhang kommt eine Minderung um 100 % kaum in Betracht, solange die entsprechenden Räume zumindest noch irgendwie genutzt werden können, und sei es nur zum Abstellen von Gegenständen. In diesem Rahmen wird sich also eine gerichtliche Schätzung meist bewegen. Genauere Anhaltspunkte lassen sich in diesem Zusammenhang allerdings kaum finden. Besonders schwierig wird es z. B. beim Thema Lärmbelästigung, wenn der betroffene Bereich nicht klar abgrenzbar ist oder sich die Intensität nur schwer bestimmten lässt. Hier hilft jedenfalls ein möglichst detailliertes Lärmprotokoll des Mieters, anhand dessen der Richter sich dann später ein Bild von der Beeinträchtigung machen kann.

Miete besser unter Vorbehalt zahlen

Weil es für Mieter eben sehr schwierig ist, die angemessene Höhe der Mietminderung zu treffen, ist zu empfehlen, dass sie die Miete zunächst unter Vorbehalt, aber in voller Höhe weiterzahlen. So vermeidet man, zu hoch zu mindern und so in Zahlungsrückstand zu geraten, aufgrund dessen am Ende sogar der Vermieter wiederum kündigen könnte. Die überzahlte Miete kann dann wiederum ggf. im Klagewege vom Vermieter in der entsprechenden Höhe zurückgefordert werden.

10.07.2017

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Schutz von Arbeitnehmern mit Behinderung / Schwerbehinderung

Ein Beitrag von Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht, Berlin und Essen.

Schutz von Arbeitnehmern mit Behinderung / Schwerbehinderung

Besonderer gesetzlicher Schutz bestimmter Personengruppen

Manche Personengruppen genießen im Arbeitsrecht einen besonderen Schutz. Sinn und Zweck ist es dabei stets, eine Benachteiligung dieser Personen gegenüber anderen Arbeitnehmern zu verhindern. Eine solche Personengruppe stellen Arbeitnehmer mit einer Behinderung oder Schwerbehinderung dar.

Abstufung nach Grad der Behinderung

Zunächst einmal ist festzuhalten, dass die Schwere einer Behinderung durch den sog. Grad der Behinderung (GdB) bestimmt wird. Dabei erfolgt eine Abstufung in Zehnerschritten auf einer Skala bis 100, beginnend mit einem Grad von 20. Der Grad wird durch eine ärztliche Untersuchung ermittelt.

Abgrenzung der Behinderung von Schwerbehinderung

Eine Schwerbehinderung besteht gem. § 2 SGB IX ab einem Grad der Behinderung von wenigstens 50. Liegt der Grad zwar nicht bei 50, aber wenigstens bei 30, kann der entsprechende Arbeitnehmer einem Schwerbehinderten zudem gleichgestellt werden. Dies hat z. B. zur Folge, dass er sich ebenso auf einen besonderen Kündigungsschutz nach § 85 SGB IX berufen kann. Demnach hat der Arbeitgeber vor einer Kündigung die Zustimmung des Integrationsamts einzuholen.

Schutz durch Antrag

Um den besonderen gesetzlich vorgesehenen Schutz als Schwerbehinderter beanspruchen zu können, ist ein Antrag beim zuständigen Amt zu stellen. Wie dieses zuständige Amt heißt, unterscheidet sich mitunter je nach Bundesland (z. B. Versorgungsamt, Amt für soziale Angelegenheiten, Amt für Soziales und Versorgung). In dem entsprechenden Verfahren ist dann insbesondere ein Fragebogen auszufüllen, das Amt holt die Befundberichte der behandelnden Ärzte ein und entscheidet schließlich über den Antrag, speziell auch über den Grad der Behinderung, durch einen Verwaltungsakt. Gegen diese Entscheidung kann dann Widerspruch eingelegt und ggf. auch Klage eingereicht werden.

Bedeutung für Kündigungsschutzverfahren

Sollte es zu einer Klage und dann einem Verfahren in diesem Zusammenhang kommen, hat dies auch maßgebliche Auswirkungen auf ein etwaiges Kündigungsschutzverfahren zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Der kündigende Arbeitgeber kann sich nie sicher sein, wie der Arbeitnehmer letztlich eingestuft wird und dementsprechend dann vor einer Kündigung geschützt ist. Ist also parallel zum Kündigungsschutzverfahren ungeklärt, ob der Arbeitnehmer als Schwerbehinderter einzustufen ist, tut der Arbeitgeber gut daran, sich möglichst frühzeitig, ggf. auch gegen Zahlung einer erhöhten Abfindung, mit dem Arbeitnehmer auf eine Beendigung des Arbeitsverhältnisses zu einigen. Arbeitnehmer wiederum können diesen Schwebezustand nutzen, um für sich möglichst günstige Konditionen auszuhandeln.

Wo finden Sie weitere Informationen zum Thema Kündigung und Aufhebungsvertrag?

Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigungsschutzklage: www.kuendigungsschutzklage-anwalt.de Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zu den Themen Kündigung, Aufhebungsvertrag und sonstige Beendigung des Arbeitsverhältnisses: www.kuendigungen-anwalt.de

Was wir für Sie tun können: Wir vertreten Arbeitnehmer und Arbeitgeber deutschlandweit im Zusammenhang mit dem Abschluss von arbeitsrechtlichen Aufhebungsverträgen, Abwicklungsverträgen und dem Ausspruch von Kündigungen.

Besprechen Sie Ihren Fall zunächst mit dem Fachanwalt für Arbeitsrecht. Rufen Sie Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck in unserer Kanzlei oder auf unserer Hotline 0176/21133283 an und besprechen Sie zunächst telefonisch, kostenlos und unverbindlich die Erfolgsaussichten eines Vorgehens im Zusammenhang mit der Kündigung oder dem Abschluss eines Aufhebungsvertrags. Wie hoch sind Ihre Chancen? Wie hoch sind Ihre Risiken? Und welche Fristen gibt es zu beachten?

17.07.2017

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Internet-Marketing-Tag im Handwerk nahezu ausgebucht

Gewaltige Resonanz in Berlin, Köln und München

Internet-Marketing-Tag im Handwerk nahezu ausgebucht

Die Resonanz auf den dritten Internet-Marketing-Tag im Handwerk, der dieses Jahr in Berlin, Köln und München stattfindet, ist gigantisch. Berlin war schon ausgebucht, Köln und München waren zu 70% ausgebucht. Die Veranstalter Volker Geyer und Thomas Issler waren jeweils in den Seminarhotels vor Ort und konnten die Raumkapazitäten durch Zubuchen weiterer Räume vergrössern.

Trotz der Kapazitätserweiterungen gehen die Veranstalter von drei ausgebuchten Internet-Marketing-Tagen im Handwerk in diesem Jahr aus. Wer dabei sein möchte, sollte besser schnell buchen. Bis 30. September 2017 gibt es noch einen Frühbucherpreis.

Weitere Informationen gibt es unter:

http://internet-marketing-tag-handwerk.de/neue-raeume-fuer-internet-marketing-tag-muenchen/.

Das Internet bietet unendliche Möglichkeiten – auch für das Handwerk, um mehr und bessere Aufträge anzuziehen und gute Fachkräfte zu gewinnen. Wie man diese Chancen konkret anpackt, erfahren Handwerkbetriebe von netzaktiven Handwerkskollegen und Branchenkennern beim Internet-Marketing-Tag im Handwerk.

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Nutzungsentschädigung wegen verspäteter Rückgabe der Wohnung

Ein Beitrag von Alexander Bredereck, Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht, Berlin, und Maximilian Renger, wissenschaftlicher Mitarbeiter.

Nutzungsentschädigung wegen verspäteter Rückgabe der Wohnung

Nutzungsentschädigung wegen verspäteten Auszugs

Die Frage der Nutzungsentschädigung wird dann relevant, wenn ein Vermieter kündigt, der Mieter aber die Wirksamkeit der Kündigung anzweifelt und daraufhin in der Wohnung bleibt. Der Vermieter muss dann eine Räumungsklage anstrengen, um den Mieter zum Auszug zu bewegen. Dabei überprüft das Gericht dann, ob die Kündigung rechtmäßig war. In diesem Zusammenhang machen Vermieter, wenn sie gut beraten sind, auch direkt noch den Anspruch auf Nutzungsentschädigung geltend. Grundlage dafür ist dann der verspätete Auszug des Mieters aus der Wohnung trotz wirksamer Kündigung.

Bundesgerichtshof zur Höhe der Nutzungsentschädigung

Nun könnte man auf die Idee kommen, dass die Nutzungsentschädigung schlicht die vertraglich vereinbarte Miete umfasst. Sofern der Mieter also normal weiterzahlt, müsste er demnach dann auch letztlich beim Auszug keine Inanspruchnahme mehr fürchten. Das ist allerdings nicht zutreffend, wie der Bundesgerichtshof (BGH) in einem aktuellen Urteil klargestellt hat (Bundesgerichtshof, Urteil vom 18.01.2017 – VIII ZR 17/16).

Nutzungsentschädigung umfasst ortsübliche Miete

Demnach kann der Vermieter für die Dauer der Vorenthaltung der Wohnung die ortsübliche Miete verlangen, wenn diese die vereinbarte Miete übersteigt. Der BGH: “Die für vergleichbare Sachen ortsübliche Miete, die der Vermieter gemäß § 546a Abs. 1 Alt. 2 BGB für die Dauer der Vorenthaltung der Mietsache verlangen kann, wenn der Mieter diese nach Beendigung des Mietverhältnisses nicht zurückgibt, ist bei beendeten Wohnraummietverträgen nicht nach Maßgabe der auf laufende Mietverhältnisse zugeschnittenen Regelung über Mieterhöhungen bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete (§ 558 Abs. 2 BGB), sondern anhand der bei Neuabschluss eines Mietvertrages über die Wohnung ortsüblichen Miete (Marktmiete) zu bestimmen.” (Bundesgerichtshof, Urteil vom 18.01.2017 – VIII ZR 17/16)

Mietern drohen erhebliche Nachzahlungen

Für Mieter ist das Urteil unerfreulich. Ihnen drohen nun erhebliche Nachzahlungen, wenn die ortsübliche Miete im Vergleich zu der vertraglich vereinbarten Miete deutlich angestiegen ist. In dem konkreten Fall ging es um Mieter in München, die letztlich etwa 7000 EUR nachzuzahlen hatten. Dem stand im Übrigen auch nicht entgegen, dass der Vermieter wegen Eigenbedarfs gekündigt und die Wohnung nach dem Auszug der Mieter grundlegend renoviert hatte. Auf eine beabsichtigte Neuvermietung komme es nach Ansicht des BGH für die Höhe der Nutzungsentschädigung nicht an.

10.07.2017

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Kann der Arbeitgeber genehmigten Urlaub wieder untersagen?

Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht Berlin und Essen, im Interview mit Maximilian Renger, wissenschaftlicher Mitarbeiter.

Kann der Arbeitgeber genehmigten Urlaub wieder untersagen?

Maximilian Renger: Wir hatten in einer Reihe von Beiträgen zum Thema Urlaub zuletzt schon geklärt, wie es mit dem Urlaubsanspruch des Arbeitnehmers aussieht, ob bzw. wann der Arbeitgeber einen Urlaubsantrag ablehnen kann und was im Krankheitsfall während des Urlaubs für Arbeitnehmer zu beachten ist. Jetzt soll es um die spezielle Frage gehen, ob der Arbeitgeber eigentlich einmal genehmigten Urlaub doch noch untersagen kann. Wie sieht es aus?

Fachanwalt Bredereck: Zunächst einmal gilt: solange sich der Arbeitgeber noch nicht zum Urlaubswunsch des Arbeitnehmers geäußert hat, besteht auch noch die Möglichkeit, den Urlaub zu verweigern. Er hat zwar den gewünschten Zeitraum grundsätzlich zu berücksichtigen, kann aber den Antrag aus berechtigten betrieblichen Gründen auch ablehnen (z. B. erhöhtes Arbeitsaufkommen und dringender Bedarf an Arbeitskräften zu bestimmter Zeit).

Maximilian Renger: Wenn er nun aber den Urlaub schon abgesegnet hat?

Fachanwalt Bredereck: Dann wird es für den Arbeitgeber problematisch. Der Urlaub ist dann genehmigt, wenn der Arbeitgeber das ausdrücklich sagt oder aber auch ggf. stillschweigend, wenn es im Betrieb etwa die Übung gibt, dass sich die Mitarbeiter einfach in einen Kalender eintragen und es dann nicht zu problematischen Überschneidungen kommt, so wie bei uns in der Kanzlei. Ist das passiert, kommt der Arbeitgeber davon auch nicht mehr weg. Er kann höchstens mit dem Arbeitnehmer verhandeln und ihm z. B. zusätzliche Urlaubstage anbieten dafür, dass er seinen Urlaub zu einer anderen Zeit nimmt. Wenn der Arbeitnehmer sich auf ein entsprechendes Angebot des Arbeitgebers einlassen will, sollte er aber vorher unbedingt abklären, dass der Arbeitgeber ihm die Reisekosten erstattet, sofern er den Urlaub schon gebucht hat.

Maximilian Renger: Und wenn der Arbeitgeber jetzt trotz vorheriger Genehmigung einfach den Urlaub streicht? Wie sollte man sich dann verhalten?

Fachanwalt Bredereck: In dem Fall kann man grundsätzlich auf Gewährung des Urlaubs klagen und auch im Wege der einstweiligen Verfügung vorgehen. Dann kann man auch ohne Bedenken seine Reise antreten, ohne sich Sorgen um das Arbeitsverhältnis machen zu müssen. Wichtig ist nur, dass der Arbeitnehmer letztlich beweisen kann, dass der Urlaub auch wirklich vom Arbeitgeber genehmigt wurde. Einfach nur in den Urlaub zu fahren, ohne etwas zu unternehmen, würde ich dagegen nicht empfehlen. Denn dann spricht der Arbeitgeber ggf. sogar eine Kündigung aus, gegen die sich der Arbeitnehmer dann wiederum nicht so gut wehren kann, da es aussieht als wäre er einfach in den Urlaub abgehauen und hätte damit die Arbeit verweigert.

13.7.2017

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Marco Rückert – Ihr Marketing Experte

Marco Rückert richtet sich mit seinem Seminar zu Online Marketing an Fachkräfte, die in Agenturen, Unternehmen und Vereinen für E-Commerce und Online Marketing zuständig sind. Marco Rückert erweitert damit sein bislang vor allem auf E-Commerce ausgerichtetes Schulungsprogramm. Damit positioniert sich Marco Rückert als wichtiger Träger von Know-How auf dem Bereich des Online Marketing auf dem Markt für Weiterbildungen.

Sowohl für Entscheider als auch für Mitarbeiter in den Bereichen PR, Werbung und Marketing ist es entscheidend, das Machbare und Mögliche im Auge zu behalten. Einige der Schwerpunkte des Seminars von Marco Rückert sind: Social Media Marketing, Optimierung von Suchmaschinen, Affilite Marketing und Textgestaltung fürs Internet. Die geringe maximale Teilnehmerzahl von 20 Personen sowie der hohe Praxisbezug gewährleisten die Qualität und den umfangreichen Wissenstransfer in diesem Seminar. Verschiedene Praxisübungen sowie umfangreiche Unterlagen machen die Seminare von Marco Rückert zu echten Workshops.

Marco Rückert findet an der aktuellen Diskussion problematisch, dass sich viele der positiven Wirkungen von Community-Marketing nur schwer in Zahlen ausdrücken lassen. Er gibt allerdings zu bedenken, dass man kaum ernstzunehmende Gründe findet, den ökonomischen Nutzen von Community-Marketing herunterzureden, wenn man sich vergegenwärtigt, dass wirtschaftlicher Erfolg in unseren Tagen zu einem erheblichen Teil vom Image und der emotionalen Aufladung einer Marke abhängt.

Statt es negativ zu bewerten, spricht Marco Rückert dem Community-Marketing einen signifikanten ökonomischen Nutzen zu, der freilich vor allem indirekt entsteht, das heißt, durch Verbesserungen des Images im In- und Ausland. Er ist der Auffassung, dass die negativen Bewertungen der wirtschaftlichen Resultate des Community-Marketings durch andere Experten fast nur daher rühren, dass lediglich direkte volkswirtschaftliche Effekte betrachtet wurden. Unter diesem Blickwinkel seien die Ergebnisse auch wenig überraschend. Dabei würde aber unterschlagen, dass die positiven Effekte des Community-Managements überwiegend indirekt zu Buche schlagen.

Marco Rückert, der Experte für Online Marketing und Dozent für E-Commerce an der Hamburger Akademie für Kommunikation, hat nach einigen Jahren des Community-Marketings eine explizit positive Bilanz gezogen, was den Nutzen angeht, den die deutsche Wirtschaft aus dem Internet zieht.

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Reden ist Silber, Feedback ist Gold: Kooperation zwischen der German Speakers Association und Urania Berlin geht in die fünfte Runde

Reden ist Silber, Feedback ist Gold: Kooperation zwischen der German Speakers Association und Urania Berlin geht in die fünfte Runde

In knapp 1,5 Wochen ist es wieder so weit: zum fünften Mal präsentiert die Urania Berlin in Kooperation mit der German Speakers Association e.V. einen inspirierenden Vortragsabend voller Ideen für den beruflichen und persönlichen Erfolg – Feedback-Session inklusive.

Am 16. August stellen sich 6 ausgewählte Referenten vor, die kurz vor dem Abschluss einer in Deutschland einzigartigen Weiterbildung für professionelle Vortragsredner stehen: Sie alle absolvieren den Lehrgang Professional Speaking, den die Steinbeis-Hochschule Berlin in Kooperation mit der German Speakers Association anbietet. Das Besondere daran: Statt trockener Theorie lernen die angehenden Speaker aus der Praxis für die Praxis. Knapp 40 Dozenten, die in der Branche bereits für ihre Expertise bekannt und geschätzt sind, teilen ihr Wissen und unterstützen die Teilnehmer bei ihrem Weg auf die große Bühne.

Auf der Bühne der Urania haben die Nachwuchsspeaker zum ersten Mal die Möglichkeit, ihre Vorträge vor Publikum zu halten und ihre Zuhörer mit zündenden Impulsen für den persönlichen und beruflichen Erfolg zu begeistern. Dabei läuft die Uhr mit: Jeweils 20 Minuten haben die Redner, um ihre Botschaft knackig auf den Punkt zu bringen. Im Anschluss dürfen die Zuschauer die erfrischenden Kurzvorträge in einer unterhaltsam moderierten Feedback-Runde in Punkto Inhalt, Stil und Wirkung der Speaker bewerten – und ihnen so vielleicht den entscheidenden Impuls für ihren zukünftigen Vortragserfolg geben. Positiver Nebeneffekt: Das Publikum hat so die Möglichkeit, die eigene Aufmerksamkeit für relevante Details eines glaubwürdigen Vortrags zu trainieren und erhält außerdem hilfreiche Tipps und Tricks für die eigene Präsenz und Rhetorik.

Auch in diesem Jahr erwartet die Besucher wieder eine bunte Themenmischung: Von Online-Marketing über Arbeitskultur und Retail bis hin zur Europäischen Union und Identitätsfragen ist alles mit dabei. Initiator und Ideengeber für das innovative Format Urania ist der Kreativitätsexperte und Keynote-Speaker Bernhard Wolff.

Weitere Informationen und Tickets für den Urania Vortragsabend bekommen Sie unter http://www.urania.de/reden-ist-silber-feedback-ist-gold-6

Weitere Informationen zum Zertifikatslehrgang der GSA-University finden Sie unter www.redner-werden.com

Die German Speakers Association e.V. ist der führende Berufsverband für professionelle Redner, Trainer und Coaches im deutschsprachigen Raum. Über den Dachverband Global Speakers Federation (GSF) ist die GSA mit über 5.000 Experten im Netzwerk weltweit verbunden. Sie vereint Experten der verschiedenen Sparten, die eines gemeinsam haben: die Wissensvermittlung an ein Publikum. Mit der GSA wurde ein Berufsverband für professionelle Speaker geschaffen, um von den Besten zu lernen, Ideen und Erfahrungen auszutauschen sowie dem Wert der Rede in der Gesellschaft Anerkennung zu verschaffen.

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Fristlose Kündigung wegen Tätlichkeiten unter Kollegen

Ein Beitrag von Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht, Berlin und Essen.

Fristlose Kündigung wegen Tätlichkeiten unter Kollegen

Tätlichkeiten als Kündigungsgrund

Grundsätzlich können Tätlichkeiten unter Arbeitnehmern eine fristlose Kündigung des Arbeitgebers rechtfertigen. Je nach Intensität der Auseinandersetzung ist dann eine vorherige Abmahnung entbehrlich.

Rolle des Arbeitnehmers unklar

Streit kann in diesem Zusammenhang z. B. darüber entstehen, welche Rolle ein Arbeitnehmer in einer tätlichen Auseinandersetzung mit Kollegen innehatte. Dann stellt sich die Frage, welche Darlegungslast Arbeitgeber und Arbeitnehmer im Rahmen des Kündigungsschutzprozesses trifft. Dazu hat sich das Bundesarbeitsgericht in einem Urteil vom 18.9.2008 geäußert:

Liegen gewichtige, objektive Anhaltspunkte für eine erhebliche aktive Beteiligung des Arbeitnehmers an einer tätlichen Auseinandersetzung vor, darf sich demnach der Arbeitgeber, der keine eigene Sachverhaltskenntnis hat, zunächst hierauf stützen (Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 18.9.2008 – 2 AZR 1039/06).

Entkräftung durch Darlegung des Arbeitnehmers

Sofern der Arbeitnehmer wiederum diesen Eindruck entkräften und sich darauf berufen will, nur Opfer der Tätlichkeit zu sein, trifft ihn eine sekundäre Darlegungslast: Unter einer solchen Voraussetzung ist es dem unmittelbar an dem Konflikt beteiligten Arbeitnehmer regelmäßig zumutbar, sich im Kündigungsrechtsstreit im Rahmen einer sekundären Vortragslast so weit wie möglich zum Anlass und zum Verlauf der tätlichen Auseinandersetzung zu erklären und ggf. seine Behauptung, er sei lediglich das Opfer der Auseinandersetzung geworden bzw. habe sich in Notwehr verteidigt, zu substantiieren (BAG, Urteil vom 18.9.2008 – 2 AZR 1039/06).

Weiterer Nachweis durch den Arbeitgeber

Genügt das Vorbringen des Arbeitnehmers im Streitfall diesen Anforderungen, ist es Sache des Arbeitgebers, den geltend gemachten Kündigungsgrund nachzuweisen (BAG, Urteil vom 18.9.2008 – 2 AZR 1039/06).

Fristlose Kündigung nicht ohne Weiteres zulässig

Das Urteil zeigt, dass Arbeitgeber auch im Falle von Tätlichkeiten nicht einfach sämtliche beteiligte Arbeitnehmer fristlos kündigen können. Sofern der Arbeitnehmer in diesem Zusammenhang seiner Darlegungspflicht nachkommt, muss der Arbeitgeber die Beteiligung erst einmal hinreichend nachweisen. Es gilt also für Arbeitnehmer sich gegen eine entsprechende Kündigung rechtzeitig, also innerhalb von drei Wochen, mit einer Kündigungsschutzklage zur Wehr zu setzen.

Warum müssen Sie bei Erhalt einer Kündigung schnell sein?

Die meisten Arbeitnehmer kennen die Dreiwochenfrist für die Erhebung der Kündigungsschutzklage. Viele wissen allerdings nicht, dass eine Kündigung unter Umständen auch zurückgewiesen werden kann. Dies kann nur unverzüglich (innerhalb weniger Tage nach Erhalt) geschehen.

Wo finden Sie weitere Informationen zum Thema Kündigung und Aufhebungsvertrag?

Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigungsschutzklage: www.kuendigungsschutzklage-anwalt.de Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigung, Aufhebungsvertrag und sonstige Beendigung des Arbeitsverhältnisses: www.kuendigungen-anwalt.de

Was wir für Sie tun können

Wir vertreten Arbeitnehmer und Arbeitgeber deutschlandweit im Zusammenhang mit dem Abschluss von arbeitsrechtlichen Aufhebungsverträge, Abwicklungsverträgen und dem Ausspruch von Kündigungen.

Besprechen Sie Ihren Fall zunächst mit dem Fachanwalt für Arbeitsrecht. Rufen Sie Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck an und besprechen Sie zunächst telefonisch, kostenlos und unverbindlich die Erfolgsaussichten eines Vorgehens im Zusammenhang mit der Kündigung oder dem Abschluss eines Aufhebungsvertrages. Wie hoch sind Ihre Chancen? Wie hoch sind Ihre Risiken? Und welche Fristen gibt es zu beachten?

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