TÜV Rheinland: Mit heiler Haut durchs Berufsleben

Feuchtigkeit, Schadstoffe und Sonne schaden der Haut / Arbeitgeber müssen Hautschutzplan erstellen / Textilien sind der beste Sonnenschutz im Beruf

Köln, 17. August 2017. Hautkrankheiten sind bei der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) die am häufigsten gemeldeten Erkrankungen von Erwerbstätigen. “Die dauernde Einwirkung von Feuchtigkeit oder Schadstoffen überfordert die natürliche Schutzfunktion der Haut. Dadurch können schädigende Substanzen und Krankheitserreger leichter in die Haut eindringen. Mögliche Folgen sind Hauterkrankungen und Allergien”, erläutert Dr. Wiete Schramm, Fachgebietsleiterin Arbeitsmedizin bei TÜV Rheinland.

Welche Risiken für die Haut von einer bestimmten Tätigkeit ausgehen, muss der Arbeitgeber in der Gefährdungsbeurteilung ermitteln und daraus entsprechende Schutzmaßnahmen ableiten. Diese umfassen den Ersatz hautschädigender Substanzen, technische oder organisatorische Maßnahmen und die Verwendung von persönlicher Schutzausrüstung wie Handschuhen. Welche Schutzmaßnahmen sinnvoll und möglich sind, hängt von dem jeweiligen Arbeitsplatz ab. Der Hautschutzplan informiert Arbeitnehmer über den entsprechenden Hautschutz, die geeignete Hautreinigung und die Hautpflege.

Schutz durch Creme und Handschuhe

Als Hautschutz werden spezielle, auf die jeweilige Belastung abgestimmte Hautcremes bezeichnet, welche die Haut vor Irritationen schützen sollen. Zudem erleichtern die Cremes die Hautreinigung. Daher ist es wichtig, Hautschutzcreme sorgfältig und überall aufzutragen, auch wenn sich die behandelten Stellen kurzzeitig klebrig anfühlen.

Genügt der Hautschutz nicht, ist das Tragen von Handschuhen notwendig. Sie müssen auf die Schadstoffe und Tätigkeiten am jeweiligen Arbeitsplatz abgestimmt sein. Je nach Aufgabe bedeutet dies, dass sie zum Beispiel beständig gegenüber Chemikalien sein müssen oder vor Schnittverletzungen schützen. Wie lang ein Handschuh sein muss, hängt davon ab, wie weit die hautschädigenden Substanzen auf den Arm kommen. Für viele Tätigkeiten sind Handschuhe mit Stulpen erforderlich. Beim Umgang mit Flüssigkeiten verhindert das Umschlagen der Stulpen zudem, dass Flüssigkeit in den Handschuh läuft. “Vor dem Anziehen von Handschuhen müssen die Hände sauber und trocken sein. Flüssigkeitsdichte Handschuhen müssen gewechselt und getrocknet werden, wenn sie bei langem Tragen innen feucht werden. Sonst belastet auch diese Feuchtigkeit die Haut”, erklärt Schramm.

Zu viel Sonne schädigt die Haut

In vielen Berufen, wie der Land- und Forstwirtschaft, dem Baugewerbe, im Gartenbau oder als Dachdecker, sind Arbeitnehmer bei Tätigkeiten im Freien zu jeder Jahreszeit stundenlang der UV-Strahlung der Sonne ausgesetzt. Um Hautschäden bis hin zum als Berufskrankheit anerkannten weißen Hautkrebs vorzubeugen, muss die Haut vor der Sonne geschützt werden. Dazu eignen sich langärmlige Shirts und lange Hosen oder spezielle Funktionskleidung mit UV-Schutz. Auch eine Kopfbedeckung mit breiter Krempe oder Nackenschutz darf nicht fehlen. Für die unbedeckte Haut sollte Sonnenschutzcreme verwendet werden. “Hautschutz und Hautpflege sind nicht nur im Beruf wichtig. Auch in der Freizeit kommen wir mit Stoffen in Berührung, die die Haut schädigen können. Bei der betriebsärztlichen Beratung ist es uns auch wichtig, die Beschäftigten über eine umfassende Prävention von Hauterkrankungen zu informieren. Das erhält nicht nur die berufliche Leistungsfähigkeit, sondern führt zu einer gesundheitsbewussten Lebensweise in jedem Alter”, so Schramm.

Weitere Informationen unter www.tuv.com/arbeitsmedizin bei TÜV Rheinland.

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"Europäische Bestrebungen zur Förderung der Altersvorsorge" – Longial Presseinformation

Was steckt hinter “PEPP” und “DC Framework”?

"Europäische Bestrebungen zur Förderung der Altersvorsorge" - Longial Presseinformation

Demografische Veränderungen, sich daraus ergebende Rentenlücken und die angespannte Lage vieler Staatshaushalte betreffen viele Mitgliedsstaaten der EU. Grund genug für europäische Institutionen, Vorschläge für die grenzüberschreitende Altersvorsorge zu machen. Dahinter steckt neben dem Wunsch, dass EU-Bürger mehr für das Alter vorsorgen sollen, das Ziel einer Kapitalmarktunion. Was die EU-Kommission mit PEPP und die EIOPA mit einem DC Framework erreichen wollen, fasst Michael Hoppstädter, Geschäftsführer der Longial GmbH, kritisch zusammen.

Private Altersvorsorge mit PEPP

Nach Vorarbeit der europäischen Aufsichtsbehörde für das Versicherungswesen und die betriebliche Altersversorgung EIOPA (“European Insurance and Occupational Pensions Authority”) hat die EU-Kommission am 29. Juni einen legislativen Vorschlag für das europaweite, private Altersvorsorgeprodukt PEPP vorgelegt. PEPP steht für “Pan European Personal Pension Product”. “Ziel ist es, die private Altersvorsorge mit einer EU-weit einheitlichen Lösung attraktiver zu gestalten”, so Michael Hoppstädter, Geschäftsführer der Longial GmbH. Jedes Vorsorgeprodukt soll fünf verschiedene Anlageoptionen bieten. Diese reichen von einem sehr geringen Anlagerisiko bis hin zu einer risikoreichen, aber mehr Rendite versprechenden Anlagenstrategie.

bAV ohne Grenzen?

Die Lösungen werden grenzüberschreitend angeboten. Das heißt für die EU-Bürger: Wer in einen anderen EU-Mitgliedsstaat zieht, kann seine Europa-Rente mitnehmen. Daher empfiehlt die EU-Kommission auch, PEPP dieselben steuerlichen Vergünstigungen zukommen zu lassen wie den nationalen Altersvorsorgeprodukten – selbst wenn die europäische Variante die nationalen Anforderungen für Altersvorsorgelösungen nicht erfüllt. Vertriebskosten sollen aufgrund eines Online-Vertriebs nahezu entfallen. Die Vielfalt der Produkte soll eine breite Palette an Anbietern mit entsprechendem Wettbewerb untereinander gewährleisten, darunter Banken, Versicherungen, Investmentgesellschaften, (staatliche) Pensionseinrichtungen und Versorgungskassen. Zudem ist geplant, dem Arbeitnehmer alle fünf Jahre einen kostenlosen Wechsel des Anbieters, der Anlageoption und sogar der Auszahlungsmodalität (Rente, Einmalzahlung, eine Kombination davon oder regelmäßige Entnahmen) zu gewährleisten.

Kritik und Fragen zu PEPP

Der nun vorgelegte Vorschlag basiert auf den seit 2014 von EIOPA ausgearbeiteten, mit der Fachwelt diskutierten und 2016 vorgelegten Grundlagen der EIOPA. Gerade aus den in der Altersversorgung bereits gut entwickelten Ländern – wie etwa Deutschland, Niederlande und Schweden – wird seit den ersten Informationen zu PEPP deutliche Kritik an den Plänen geäußert. Michael Hoppstädter begrüßt zwar die Bemühungen der Kommission, das Bewusstsein für eine Altersvorsorge zu wecken und gleichzeitig eine europäische Lösung anzubieten, die auch die Kapitalmarktunion stärkt. Gleichzeitig gibt er zu bedenken: “Aus deutscher Sicht bedarf es sicher keiner EU-weiten “Second-regime”-Lösung. Das Angebot an Altersvorsorgelösungen und auch die Verbreitung in der Bevölkerung ist in Deutschland auf einem im Vergleich zur EU überdurchschnittlichen Niveau. Eine weitere Verbreitung und eine Stärkung der Altersvorsorge sind auch mit den nationalen Lösungen zu schaffen. Aber der Aufbau grenzüberschreitender Lösungen, die eine Mitnahme von einem in das andere Mitgliedsland ermöglichen – oder wenigstens vereinfachen – ist wichtig und zu unterstützen. Der Auf- beziehungsweise Ausbau einer Kapitalmarktunion ist angesichts der anhaltenden Niedrigzinspolitik der EZB und der wachsenden Herausforderungen bei Infrastruktur und Demographie in den einzelnen Ländern von elementarer Bedeutung.”

Knackpunkt: die steuerliche Behandlung

Für den Longial Geschäftsführer ist der entscheidende Knackpunkt die steuerliche Behandlung der Europa-Rente: Wie ist die Mitnahme einer PEPP-Lösung von einem EU-Land zum anderen möglich, wenn ein steuerlicher Rechtsrahmen auf der ganzen EU-Ebene fehlt? Wie schafft man europaweit das Bewusstsein in der Bevölkerung, dass zusätzliche Vorsorge für das Alter dringend notwendig ist und die Nachfrage nach PEPP entsprechend angekurbelt wird?

Europäischer Rahmen für bAV mit reinen Beitragszusagen

Aufbauend auf den Erfahrungen in der Diskussion um PEPP hat EIOPA bereits das nächste Altersvorsorgeprojekt im Blick: Für die bAV wünscht sich die Behörde eine EU-weite Lösung für beitragsorientierte betriebliche Versorgungslösungen. Mit einem grenzüberschreitenden Rahmen DC Framework (“Pan-European Occupational Defined Contribution Framework”) möchte sie europäischen Arbeitgebern die Möglichkeit bieten, die Rentenpläne ihrer Angestellten besser zu verwalten, Kosten zu reduzieren und langfristige Finanzierungen zu optimieren. Übergeordnetes Ziel ist eine europaweite finanzielle Aufsicht, einhergehend mit einer weitgehenden Übertragung nationaler Kompetenzen. Und gerade daran entfacht sich die deutliche Kritik aus verschiedenen Mitgliedsstaaten – auch aus Deutschland.

Steuerliche Vorgaben: national oder europäisch?

“Es drängt sich der Verdacht auf, dass die EIOPA auf eine deutliche Ausweitung ihres Mandates drängt. Denn die Produktlösungen zu PEPP müssen beispielsweise von der EIOPA zugelassen werden. Dabei ist die bAV primär durch nationales Arbeits-, Steuer- und Sozialrecht bestimmt. Natürlich gilt es, hier Verbesserungen für den EU-weiten Arbeitsmarkt zu schaffen. Aber ob dafür eine Ausweitung der EIOPA-Befugnisse erforderlich ist, ist zumindest fraglich”, so der Longial Geschäftsführer. Er plädiert dafür, dass sich EIOPA auf die Abschaffung von Hemmnissen eines grenzüberschreitenden Arbeitsmarktes konzentriert und sich zum Beispiel für eine EU-weite Portierung von bAV-Anwartschaften einsetzt beziehungsweise die Rahmenbedingungen dafür schafft. Denn mit neuen DC Frameworks erreicht man die vielen bereits bestehenden Versorgungsanwartschaften nicht. “Dabei liegen genau hier die Probleme bei grenzüberschreitenden Wechseln”, so das Fazit von Michael Hoppstädter zu den europäischen Plänen rund um die Altersvorsorge.

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Über Longial

Die Longial GmbH mit Sitz in Düsseldorf und weiterem Standort in Hamburg versteht sich als der Pensionsberater mittelständischer Unternehmen: eigenständig und neutral, mit ganzheitlichem Beratungsansatz und vollumfänglichem Leistungsangebot. Von der Beratung bei Neueinrichtung oder Umstrukturierung der bAV über versicherungsmathematische oder betriebswirtschaftliche Bewertungen bis hin zur Administration, dem kompletten Informationsmanagement und der Erstellung und Umsetzung von Finanzierungskonzepten: Die derzeit 75 Mitarbeiter bieten den Firmenkunden von Longial maßgeschneiderte, integrierte bAV-Lösungen auf höchster Qualitätsstufe.

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Entrümpelung Berlin

Entrümpelung Berlin

Perfektes Ergebnis – die Entrümpelung Berlin

Ob Haushaltsauflösung oder Entrümpelung, im Laufe der Jahre fällt viel Unrat an, der beseitigt werden muss. Dabei kann es sich um Möbel, Bücher, Haushaltsgegenstände und vieles mehr handeln. Auch Teppichreste oder ähnliche Dinge, gilt es zuverlässig entsorgen zu können. Damit Sie sich selbst nicht mehr, um die Entsorgung solcher Objekte kümmern müssen, sollten Sie die Unterstützung von Profis nutzen, damit http://www.berlin24recyclingdienst.de Entrümpelung Berlin sorgfältig durchgeführt werden kann. Das transparente Entrümpelung Angebot wird Sie beeindrucken, denn Sie erhalten hierdurch einen Pauschalpreis. Anders als bei anderen Anbietern, profitieren Sie von diesem Pauschalpreis, denn in diesem befinden sich keinerlei versteckte Kosten. Stattdessen wird Ihr Budget geschont und Sie können das Geld woanders besser einsetzen.

Fachgerechte Ausführungen Ihrer Entrümpelung in Berlin

Vertrauen Sie auf eine fachgerechte Ausführung, die keinerlei Wünsche übrig lässt. Eine Ausführung vom Profi unterscheidet sich immer von anderen Angeboten, die Sie von der Konkurrenz präsentiert bekommen. Nutzen Sie stattdessen von Anbeginn eine Entrümpelung Berlin, die Ihnen nicht nur die Kosten so gering wie möglich hält, sondern einen Pauschalpreis bietet, der hält was er verspricht. Trotz allem steht dabei Qualität an oberster Stelle. Bis zu 10 % Kosteneinsparungen gegenüber herkömmlichen Entrümpelungsdiensten, sollte bereits ein Argument sein, doch mit dieser Entrümpelung Berlin, werden Sie die Räume in kürzester Zeit Küche entrümpeln in Berlin besenrein vorfinden, so dass Sie sofort mit weiteren Arbeitsschritten beginnen können und nicht erst lange warten müssen. Diese Vorteile bieten Ihnen daher eine starke Lösung, die Sie sich nicht entgehen lassen sollten.

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"Bußgeld für E-Autos mit leerem Akku?" – Verbraucherfrage der Woche des D.A.S. Leistungsservice

Gut beraten von den Experten der ERGO Group

Anna P. aus Kassel:

Ich habe gelesen, dass ein Bußgeld fällig wird, wenn ein Autofahrer auf der Autobahn mit leerem Tank liegen bleibt. Gilt das auch für Elektroautos mit leerem Akku?

Michaela Rassat, Juristin der D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice):

Nicht ein leerer Tank oder Akku sind der Grund für das Bußgeld, sondern das unzulässige Halten oder Parken. Wer wegen einer technischen Panne auf dem Seitenstreifen einer Autobahn oder Kraftfahrstraße anhält, hat in der Regel nichts zu befürchten. Dies gilt jedoch nicht, wenn das Auto wegen einer vermeidbaren eigenen Unachtsamkeit – wie vergessenes Tanken oder Aufladen – liegen bleibt. Halten auf der Autobahn oder Kraftfahrstraße ist nach § 18 Straßenverkehrsordnung (StVO) verboten und kostet 30 Euro, 35 Euro mit Behinderung anderer Verkehrsteilnehmer. Parken – also Halten über drei Minuten – kostet 70 Euro und einen Punkt in Flensburg. 85 Euro und ein Punkt sind es, wenn andere gefährdet werden, 105 Euro und ein Punkt, wenn es dadurch zu einem Unfall gekommen ist. Dies gilt auch für Elektroautos, denn auf die Art des Antriebs kommt es hier nicht an. Fahrer von Elektroautos sollten sich also bei längeren Fahrten vorab über Ladestationen informieren, die auf dem Weg liegen.

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AGRAVIS Raiffeisen AG: Neues Vorstandsmitglied

AGRAVIS Raiffeisen AG: Neues Vorstandsmitglied

Maria-Johanna Schaecher wird zum 1. Januar 2018 neues Vorstandsmitglied der AGRAVIS Raiffeisen AG mit Sitz in Münster und Hannover. Die 52-jährige Managerin wurde kürzlich vom Aufsichtsrat des Agrarhandels- und Dienstleistungsunternehmens bestellt. Schaecher war zuletzt Chief Executive Officer der Raps GmbH & Co. KG mit Sitz in Kulmbach.

“Mit Maria-Johanna Schaecher ist es uns gelungen, eine Managerin, die in unterschiedlichen Führungspositionen und Branchen national und international erfolgreich tätig war und auch Expertise im genossenschaftlichen Umfeld besitzt, für die AGRAVIS zu gewinnen”, beschreibt Franz-Josef Holzenkamp, Aufsichtsratsvorsitzender der AGRAVIS.

Die 52-Jährige verfügt über umfangreiche operative und strategische Erfahrung und hat bereits in mehreren Branchen unter Beweis gestellt, dass sie Unternehmen weiter-entwickeln, profitabler und umsatzstärker machen kann. “Vor diesen Herausforderungen stehen wir bei der AGRAVIS auch. Wir wollen weiter wachsen und uns durch gesteigerte Profitabilität zukunftssicherer aufstellen. Auf diesem Weg wird uns, davon bin ich überzeugt, Maria-Johanna Schaecher weiterhelfen”, so AGRAVIS-Vorstandschef Andreas Rickmers.

Als Diplom-Psychologin und Diplom-Kauffrau hat Maria-Johanna Schaecher zunächst Erfahrungen bei der Boston Consulting gesammelt, ehe sie für mehrere Jahre bei der Campina auf verschiedenen Positionen – unter anderem als Chief Financial Officer und Chief Sales Officer – tätig war. Über Führungsaufgaben bei der Applied Biosystems Group, Heraeus Kulzer und Johnson & Johnson Medical kam sie schließlich als CEO und Alleingeschäftsführerin zum Unternehmen Raps, einem Spezialisten für Food Ingredients.

Der Vorstand der AGRAVIS besteht – nach dem Ausscheiden von Hans-Georg Bruns zum 30. September 2017 – somit künftig weiterhin aus vier Personen: Andreas Rickmers als Vorstandsvorsitzender, Johannes Schulte-Althoff als Finanzvorstand sowie Maria-Johanna Schaecher und Dirk Bensmann als Mitglieder des Vorstandes.

Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist ein modernes Agrarhandelsunternehmen in den Geschäftsfeldern Agrarerzeugnisse, Tierernährung, Pflanzenbau und Agrartechnik. Sie agiert zudem in den Bereichen Energie, Bauservice und Raiffeisen-Märkte.

Die AGRAVIS Raiffeisen AG erwirtschaftet mit mehr als 6.000 Mitarbeitern über 6 Mrd. Euro Umsatz und ist als ein führendes Unternehmen der Branche mit mehr als 400 Standorten überwiegend in Deutschland tätig. Internationale Aktivitäten bestehen über Tochter- und Beteiligungsgesellschaften in mehr als 20 Ländern und Exportaktivitäten in mehr als 100 Ländern weltweit. Unternehmenssitze sind Hannover und Münster.

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Kann der Arbeitgeber genehmigten Urlaub wieder untersagen?

Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht Berlin und Essen, im Interview mit Maximilian Renger, wissenschaftlicher Mitarbeiter.

Kann der Arbeitgeber genehmigten Urlaub wieder untersagen?

Maximilian Renger: Wir hatten in einer Reihe von Beiträgen zum Thema Urlaub zuletzt schon geklärt, wie es mit dem Urlaubsanspruch des Arbeitnehmers aussieht, ob bzw. wann der Arbeitgeber einen Urlaubsantrag ablehnen kann und was im Krankheitsfall während des Urlaubs für Arbeitnehmer zu beachten ist. Jetzt soll es um die spezielle Frage gehen, ob der Arbeitgeber eigentlich einmal genehmigten Urlaub doch noch untersagen kann. Wie sieht es aus?

Fachanwalt Bredereck: Zunächst einmal gilt: solange sich der Arbeitgeber noch nicht zum Urlaubswunsch des Arbeitnehmers geäußert hat, besteht auch noch die Möglichkeit, den Urlaub zu verweigern. Er hat zwar den gewünschten Zeitraum grundsätzlich zu berücksichtigen, kann aber den Antrag aus berechtigten betrieblichen Gründen auch ablehnen (z. B. erhöhtes Arbeitsaufkommen und dringender Bedarf an Arbeitskräften zu bestimmter Zeit).

Maximilian Renger: Wenn er nun aber den Urlaub schon abgesegnet hat?

Fachanwalt Bredereck: Dann wird es für den Arbeitgeber problematisch. Der Urlaub ist dann genehmigt, wenn der Arbeitgeber das ausdrücklich sagt oder aber auch ggf. stillschweigend, wenn es im Betrieb etwa die Übung gibt, dass sich die Mitarbeiter einfach in einen Kalender eintragen und es dann nicht zu problematischen Überschneidungen kommt, so wie bei uns in der Kanzlei. Ist das passiert, kommt der Arbeitgeber davon auch nicht mehr weg. Er kann höchstens mit dem Arbeitnehmer verhandeln und ihm z. B. zusätzliche Urlaubstage anbieten dafür, dass er seinen Urlaub zu einer anderen Zeit nimmt. Wenn der Arbeitnehmer sich auf ein entsprechendes Angebot des Arbeitgebers einlassen will, sollte er aber vorher unbedingt abklären, dass der Arbeitgeber ihm die Reisekosten erstattet, sofern er den Urlaub schon gebucht hat.

Maximilian Renger: Und wenn der Arbeitgeber jetzt trotz vorheriger Genehmigung einfach den Urlaub streicht? Wie sollte man sich dann verhalten?

Fachanwalt Bredereck: In dem Fall kann man grundsätzlich auf Gewährung des Urlaubs klagen und auch im Wege der einstweiligen Verfügung vorgehen. Dann kann man auch ohne Bedenken seine Reise antreten, ohne sich Sorgen um das Arbeitsverhältnis machen zu müssen. Wichtig ist nur, dass der Arbeitnehmer letztlich beweisen kann, dass der Urlaub auch wirklich vom Arbeitgeber genehmigt wurde. Einfach nur in den Urlaub zu fahren, ohne etwas zu unternehmen, würde ich dagegen nicht empfehlen. Denn dann spricht der Arbeitgeber ggf. sogar eine Kündigung aus, gegen die sich der Arbeitnehmer dann wiederum nicht so gut wehren kann, da es aussieht als wäre er einfach in den Urlaub abgehauen und hätte damit die Arbeit verweigert.

13.7.2017

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Marco Rückert – Ihr Marketing Experte

Marco Rückert richtet sich mit seinem Seminar zu Online Marketing an Fachkräfte, die in Agenturen, Unternehmen und Vereinen für E-Commerce und Online Marketing zuständig sind. Marco Rückert erweitert damit sein bislang vor allem auf E-Commerce ausgerichtetes Schulungsprogramm. Damit positioniert sich Marco Rückert als wichtiger Träger von Know-How auf dem Bereich des Online Marketing auf dem Markt für Weiterbildungen.

Sowohl für Entscheider als auch für Mitarbeiter in den Bereichen PR, Werbung und Marketing ist es entscheidend, das Machbare und Mögliche im Auge zu behalten. Einige der Schwerpunkte des Seminars von Marco Rückert sind: Social Media Marketing, Optimierung von Suchmaschinen, Affilite Marketing und Textgestaltung fürs Internet. Die geringe maximale Teilnehmerzahl von 20 Personen sowie der hohe Praxisbezug gewährleisten die Qualität und den umfangreichen Wissenstransfer in diesem Seminar. Verschiedene Praxisübungen sowie umfangreiche Unterlagen machen die Seminare von Marco Rückert zu echten Workshops.

Marco Rückert findet an der aktuellen Diskussion problematisch, dass sich viele der positiven Wirkungen von Community-Marketing nur schwer in Zahlen ausdrücken lassen. Er gibt allerdings zu bedenken, dass man kaum ernstzunehmende Gründe findet, den ökonomischen Nutzen von Community-Marketing herunterzureden, wenn man sich vergegenwärtigt, dass wirtschaftlicher Erfolg in unseren Tagen zu einem erheblichen Teil vom Image und der emotionalen Aufladung einer Marke abhängt.

Statt es negativ zu bewerten, spricht Marco Rückert dem Community-Marketing einen signifikanten ökonomischen Nutzen zu, der freilich vor allem indirekt entsteht, das heißt, durch Verbesserungen des Images im In- und Ausland. Er ist der Auffassung, dass die negativen Bewertungen der wirtschaftlichen Resultate des Community-Marketings durch andere Experten fast nur daher rühren, dass lediglich direkte volkswirtschaftliche Effekte betrachtet wurden. Unter diesem Blickwinkel seien die Ergebnisse auch wenig überraschend. Dabei würde aber unterschlagen, dass die positiven Effekte des Community-Managements überwiegend indirekt zu Buche schlagen.

Marco Rückert, der Experte für Online Marketing und Dozent für E-Commerce an der Hamburger Akademie für Kommunikation, hat nach einigen Jahren des Community-Marketings eine explizit positive Bilanz gezogen, was den Nutzen angeht, den die deutsche Wirtschaft aus dem Internet zieht.

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Reden ist Silber, Feedback ist Gold: Kooperation zwischen der German Speakers Association und Urania Berlin geht in die fünfte Runde

Reden ist Silber, Feedback ist Gold: Kooperation zwischen der German Speakers Association und Urania Berlin geht in die fünfte Runde

In knapp 1,5 Wochen ist es wieder so weit: zum fünften Mal präsentiert die Urania Berlin in Kooperation mit der German Speakers Association e.V. einen inspirierenden Vortragsabend voller Ideen für den beruflichen und persönlichen Erfolg – Feedback-Session inklusive.

Am 16. August stellen sich 6 ausgewählte Referenten vor, die kurz vor dem Abschluss einer in Deutschland einzigartigen Weiterbildung für professionelle Vortragsredner stehen: Sie alle absolvieren den Lehrgang Professional Speaking, den die Steinbeis-Hochschule Berlin in Kooperation mit der German Speakers Association anbietet. Das Besondere daran: Statt trockener Theorie lernen die angehenden Speaker aus der Praxis für die Praxis. Knapp 40 Dozenten, die in der Branche bereits für ihre Expertise bekannt und geschätzt sind, teilen ihr Wissen und unterstützen die Teilnehmer bei ihrem Weg auf die große Bühne.

Auf der Bühne der Urania haben die Nachwuchsspeaker zum ersten Mal die Möglichkeit, ihre Vorträge vor Publikum zu halten und ihre Zuhörer mit zündenden Impulsen für den persönlichen und beruflichen Erfolg zu begeistern. Dabei läuft die Uhr mit: Jeweils 20 Minuten haben die Redner, um ihre Botschaft knackig auf den Punkt zu bringen. Im Anschluss dürfen die Zuschauer die erfrischenden Kurzvorträge in einer unterhaltsam moderierten Feedback-Runde in Punkto Inhalt, Stil und Wirkung der Speaker bewerten – und ihnen so vielleicht den entscheidenden Impuls für ihren zukünftigen Vortragserfolg geben. Positiver Nebeneffekt: Das Publikum hat so die Möglichkeit, die eigene Aufmerksamkeit für relevante Details eines glaubwürdigen Vortrags zu trainieren und erhält außerdem hilfreiche Tipps und Tricks für die eigene Präsenz und Rhetorik.

Auch in diesem Jahr erwartet die Besucher wieder eine bunte Themenmischung: Von Online-Marketing über Arbeitskultur und Retail bis hin zur Europäischen Union und Identitätsfragen ist alles mit dabei. Initiator und Ideengeber für das innovative Format Urania ist der Kreativitätsexperte und Keynote-Speaker Bernhard Wolff.

Weitere Informationen und Tickets für den Urania Vortragsabend bekommen Sie unter http://www.urania.de/reden-ist-silber-feedback-ist-gold-6

Weitere Informationen zum Zertifikatslehrgang der GSA-University finden Sie unter www.redner-werden.com

Die German Speakers Association e.V. ist der führende Berufsverband für professionelle Redner, Trainer und Coaches im deutschsprachigen Raum. Über den Dachverband Global Speakers Federation (GSF) ist die GSA mit über 5.000 Experten im Netzwerk weltweit verbunden. Sie vereint Experten der verschiedenen Sparten, die eines gemeinsam haben: die Wissensvermittlung an ein Publikum. Mit der GSA wurde ein Berufsverband für professionelle Speaker geschaffen, um von den Besten zu lernen, Ideen und Erfahrungen auszutauschen sowie dem Wert der Rede in der Gesellschaft Anerkennung zu verschaffen.

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Fristlose Kündigung wegen Tätlichkeiten unter Kollegen

Ein Beitrag von Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht, Berlin und Essen.

Fristlose Kündigung wegen Tätlichkeiten unter Kollegen

Tätlichkeiten als Kündigungsgrund

Grundsätzlich können Tätlichkeiten unter Arbeitnehmern eine fristlose Kündigung des Arbeitgebers rechtfertigen. Je nach Intensität der Auseinandersetzung ist dann eine vorherige Abmahnung entbehrlich.

Rolle des Arbeitnehmers unklar

Streit kann in diesem Zusammenhang z. B. darüber entstehen, welche Rolle ein Arbeitnehmer in einer tätlichen Auseinandersetzung mit Kollegen innehatte. Dann stellt sich die Frage, welche Darlegungslast Arbeitgeber und Arbeitnehmer im Rahmen des Kündigungsschutzprozesses trifft. Dazu hat sich das Bundesarbeitsgericht in einem Urteil vom 18.9.2008 geäußert:

Liegen gewichtige, objektive Anhaltspunkte für eine erhebliche aktive Beteiligung des Arbeitnehmers an einer tätlichen Auseinandersetzung vor, darf sich demnach der Arbeitgeber, der keine eigene Sachverhaltskenntnis hat, zunächst hierauf stützen (Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 18.9.2008 – 2 AZR 1039/06).

Entkräftung durch Darlegung des Arbeitnehmers

Sofern der Arbeitnehmer wiederum diesen Eindruck entkräften und sich darauf berufen will, nur Opfer der Tätlichkeit zu sein, trifft ihn eine sekundäre Darlegungslast: Unter einer solchen Voraussetzung ist es dem unmittelbar an dem Konflikt beteiligten Arbeitnehmer regelmäßig zumutbar, sich im Kündigungsrechtsstreit im Rahmen einer sekundären Vortragslast so weit wie möglich zum Anlass und zum Verlauf der tätlichen Auseinandersetzung zu erklären und ggf. seine Behauptung, er sei lediglich das Opfer der Auseinandersetzung geworden bzw. habe sich in Notwehr verteidigt, zu substantiieren (BAG, Urteil vom 18.9.2008 – 2 AZR 1039/06).

Weiterer Nachweis durch den Arbeitgeber

Genügt das Vorbringen des Arbeitnehmers im Streitfall diesen Anforderungen, ist es Sache des Arbeitgebers, den geltend gemachten Kündigungsgrund nachzuweisen (BAG, Urteil vom 18.9.2008 – 2 AZR 1039/06).

Fristlose Kündigung nicht ohne Weiteres zulässig

Das Urteil zeigt, dass Arbeitgeber auch im Falle von Tätlichkeiten nicht einfach sämtliche beteiligte Arbeitnehmer fristlos kündigen können. Sofern der Arbeitnehmer in diesem Zusammenhang seiner Darlegungspflicht nachkommt, muss der Arbeitgeber die Beteiligung erst einmal hinreichend nachweisen. Es gilt also für Arbeitnehmer sich gegen eine entsprechende Kündigung rechtzeitig, also innerhalb von drei Wochen, mit einer Kündigungsschutzklage zur Wehr zu setzen.

Warum müssen Sie bei Erhalt einer Kündigung schnell sein?

Die meisten Arbeitnehmer kennen die Dreiwochenfrist für die Erhebung der Kündigungsschutzklage. Viele wissen allerdings nicht, dass eine Kündigung unter Umständen auch zurückgewiesen werden kann. Dies kann nur unverzüglich (innerhalb weniger Tage nach Erhalt) geschehen.

Wo finden Sie weitere Informationen zum Thema Kündigung und Aufhebungsvertrag?

Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigungsschutzklage: www.kuendigungsschutzklage-anwalt.de Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigung, Aufhebungsvertrag und sonstige Beendigung des Arbeitsverhältnisses: www.kuendigungen-anwalt.de

Was wir für Sie tun können

Wir vertreten Arbeitnehmer und Arbeitgeber deutschlandweit im Zusammenhang mit dem Abschluss von arbeitsrechtlichen Aufhebungsverträge, Abwicklungsverträgen und dem Ausspruch von Kündigungen.

Besprechen Sie Ihren Fall zunächst mit dem Fachanwalt für Arbeitsrecht. Rufen Sie Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck an und besprechen Sie zunächst telefonisch, kostenlos und unverbindlich die Erfolgsaussichten eines Vorgehens im Zusammenhang mit der Kündigung oder dem Abschluss eines Aufhebungsvertrages. Wie hoch sind Ihre Chancen? Wie hoch sind Ihre Risiken? Und welche Fristen gibt es zu beachten?

17.7.2017

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Mit Sicherheit ein gutes Design: mannsmedia realisiert die neue apsec Website

Mit Sicherheit ein gutes Design: mannsmedia realisiert die neue apsec Website

Nutzerzentriert, übersichtlich, einfach zu pflegen und dabei attraktiv – so sollte die neue Website der Applied Security GmbH werden. Die UX-Experten von mannsmedia nahmen diese Herausforderung mit großem Engagement an.

DER RICHTIGE PARTNER FÜR DIE NEUE WEBSITE

Im Rahmen der strategischen Weiterentwicklung der Applied Security GmbH Mitte 2016 wurde deutlicher Optimierungsbedarf für die Website identifiziert: Optische Vereinheitlichung, Straffung der Inhalte, Vereinfachung der internen Redaktionsarbeit, gezielte Zielgruppenansprache und Suchmaschinenoptimierung waren die Schlagworte.

Nach einem Screening diverser potenzieller Dienstleister wurde mannsmedia mit der Überarbeitung von Konzept und Design sowie der Umsetzung beauftragt.

ERKLÄRUNGSBEDÜRFTIGES EINFACH VERSTÄNDLICH UND ZIELGRUPPENGERECHT DARGESTELLT

Die wesentlichen Ziele der Neukonzeption waren die Stärkung der Markenposition im Bereich IT-Sicherheit und eine erfolgreiche Produktneueinführung. Die vier Bereiche “Softwareentwicklung”, “Consulting”, “Projekte” und “Akademie” sollten digital schnell und leicht zu erfassen sein. Ausschlaggebend hierbei: eine durchweg positive User Experience.

TIERER EINBLICK IN DIE ANFORDERUNGEN DER KUNDEN ERMÖGLICHT IDEALES KONZEPT

mannsmedia ist auf User Centered Design (nutzerorientierte Gestaltung) spezialisiert. Diese Vorgehensweise zielt darauf ab, interaktive Anwendungen und Produkte zu gestalten, die eine hohe Benutzerfreundlichkeit aufweisen.

Im Rahmen der nutzerzentrierten Vorgehensweise wurden mit dem Projektteam von apsec eine Reihe von Workshops durchgeführt. Die Erarbeitung verschiedener Personas und User Journeys zeigte dabei die Aktions- und Berührungspunkte von Kunden klar auf. Ergebnis hieraus: eine aus Nutzersicht komplett intuitive Navigation. Das fokussierte und ruhige Design der Website unterstützt die einfache Vermittlung komplexer Inhalte. Dem interessierten Besucher wird die Kontaktaufnahme durch entsprechende Formulare auf jeder Produktseite so leicht wie möglich gemacht.

GUT INFORMIERTE KUNDEN, ENTLASTETE MITARBEITER

Das Feedback seit Live-Schaltung der Website ist durchweg positiv: Kunden schätzen die klare und übersichtliche Informationsstruktur der Website, Mitarbeiter die einfache Content-Pflege. Bereits kurz nach Live-Schaltung der Website waren zudem erste Ranking-Verbesserungen auszumachen.

Frank Schlottke, Geschäftsführer Applied Security GmbH: “Zielsetzung erfüllt! Mit mannsmedia haben wir den optimalen Partner für unser Projekt gefunden – die Zusammenarbeit ist nicht nur effizient und effektiv, sondern dazu auch menschlich angenehm und unkompliziert.”

Über apsec:

Die Applied Security GmbH (kurz: apsec) gehört zu Deutschlands Top 15-Unternehmen im Bereich Informationssicherheit. Die Produktpalette, kompetente Beratung sowie die apsec academy sorgen für Rundumschutz.

www.apsec.de

Über mannsmedia:

mannsmedia ist ein IT Beratungsdienstleister und wurde im Juni 2014 von dem User Experience Experten Dinu Manns gegründet. Das Unternehmen hat seinen Sitz in der Heyne Fabrik in Offenbach am Main. Zu den Tätigkeitsschwerpunkten von mannsmedia gehören nutzerzentrierte Anforderungsanalysen, UX-Workshops sowie die Konzeption und Gestaltung von Portalen, Software und Websites im Business-Umfeld. DAX-Unternehmen und mittelständische Firmen zählen zu den Kunden von mannsmedia.

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